Eva-maria hagen alter

Einem würdelosen Dasein Adieu kommen sie sagen, ns sollte lizenziert sein.

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Eva-Maria Hagen über Unabhängigkeit im Alter, ns Film "Dinosaurier", das Lektüre ihr Stasi-Akten und von ihnen 75. Geburtsdatum


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Eva-Maria Hagen, hat ns Thema „Altersvorsorge“ für sie jemals einer Rolle gespielt? Hagen: Nein, nicht wirklich, ns rasante Flussverlauf von Lebens ließ mir kaum zeit dafür, da schwuppdiwupp! hätte ich die Fünfzig erreicht und eh mich mich versah, war das nächste Viertel weil mich durch gerauscht, also ein Dreivierteljahrhundert in Lebendgewicht hat nochmal ns Kurve gekriegt zur nächste Runde. Wenn ich drüber nachdenke, was alles passierte, es war es in wirklichkeit mehrere Leben.

Sie waren immer zu sehr mit der ist existiert beschäftigt, um in die Zukunft kommen sie denken? Hagen: dort ich ns starkes Bedürfnis nach Unabhängigkeit, aber auch nach Geborgenheit werde haben und habe, hielt mein Instinkt mich immer mal anderer dazu an, ein Nest kommen sie bauen, eine Wohnung zu kaufen, wo orte für freunde und Nachkommen ist. Dennoch keiner weiß ja, als lange er in der Lage es ist in wird, ohne fremde hilfe auszukommen. Das seit Urzeiten selbstverständliche noch innerhalb Greisenalter gelebte Miteinander an der Familie, ns „Altenteil-Anbau“ am Giebel ist deshalb gut wie am Aussterben. Oma und Opa rechts und wollen sogar oft selber bei so einer „Anstalt“, wie der kollege Walter Giller liebevoll-ironisch seine Unterkunft in dem Seniorenstift nennt. Die Geschwindigkeit, Lautstärke und Hektik in der die gesellschaft ist weil das viele mit 80 oder nur ein bisschen 90 nicht als zu verkraften.

Für sie liegt dies Schritt so noch bei weiter Ferne? Hagen: mir weiß das nicht. Nina, mein wenn geschlüpftes Küken, ns sich längst kommen sie einem Paradiesvogel gemausert hat, sagt in Momenten, wo das sich anfühlt, als würden für dich alle Felle wegschwimmen: „Gott geben sie – gott nimmt“. Und auch die Kindeskinder längst flügge, werden ohne Fütterung und Holzsammeln ns „Muttertiers“, niemand hungern noch frieren müssen. So werde mich mich umsehen, was der Spätherbst noch zu bieten hat an Früchten.

Was zum Früchte wären ns gerade? Hagen: da drüben ist einer Einladung, wo ns Künstlerin was by „Liebe, lust und Leidenschaft“ singen und vorlesen wird, die Vernissage, woher „Traumbilder in Öl“ von ihr aufhängen werden. Und zu Jahresende dann der Knallbonbon mit bittersüßer Schokoladenfüllung: „Dinosaurier – Gegen uns seht ihr alt aus“.

Das ist der neue Film von Leander Haußmann, an dem sie Lena spielen, einer Frau an den späteren Jahren, die über der bank um ihr häuschen und Erspartes bringen wird und bei ein Altenheim bewegen muss. Das Film ist sozusagen einer Komödie zum aktuellen ausführung klassischer Generationskonflikte. Hagen: das die personen immer älter werden, zu sein inzwischen einer Dauerthema und wird von Schwarzsehern zusammen eine Monsterwelle empfunden, wie ein Tsunami, der auf die Jungen kommen sie rumort, andernfalls ein wunder geschieht zusammen im alt Testament. Diskussionen über das sind innerhalb vollen Gange. Ideen kommen sie humanerer Unterbringung in Alten- bzw. Pflegeheime werden formuliert, ganz Wirtschaftszweige, zusammenarbeiten sich auf die neue klientel ein, denn dort liegt noch ns Batzen Kapital oben der hohen Kante.

Rufen das „Dinosaurier“ zur revolution gegen das Pflege- und Altenheimsystem auf? Hagen: Man hört ja manchmal, wie Heimbewohnerinnen, das sich aufsässig und sperrig verhalten behandlung werden. Und einer sieht, was sich in solchen anlagen abspielt, das es vorkommt, das zusammengestaucht, geheimnis und von überfordertem Pflegepersonal ich schlug es wird. Das ist einen Alptraum, ns will einer gar nicht glauben. Ns Film ist dennoch nicht zeigen eine nett von „Aufruf zur revolution gegen ns Pflege- und Altenheimsystem“. Unsere hochbetagten Heim-Insassen der satz sich auch gegen ns Ausgenutztwerden durch skrupellose Banker von Wehr, von denen ich, deshalb Lena Braake, hundsgemein von den Tisch gezogen wurde.

Trifft es vielleicht zu, das die wilhelminischen hagen weltkriegsgeprägten Generationen ns bestehende „Verwahrungs­­­system“ bei Altenheimen noch erdulden, inzwischen die danach Geborenen sich anderntags verhalten werden? Hagen: ich weiß kommen sie wenig darüber, nur dass es früher beschuldigt noch trister gewesen befinde soll, einer es aber hinnahm als eine Fügung von Oben. Neulich werde haben ich an Neuruppin einen abbildung und wohnte in einem, mir von einer freundin empfohlenen Hotel, gemütlich, historisch, tolle Küche, „Up Hüs“ genannt, ns einstige „Siechenhaus“, an der Siechen-Straße. Das ist das älteste Fachwerkhaus ns Stadt, frisch restauriert, mit romantischen Innenhof. Zu Kaiser-Wilhelms-Zeiten und noch an Adolf wurden in der dann düsteren Anlage die Hinfälligen und Todgeweihten verwahrt, die so genannten Siechen.

Schon das Wort „siechen“ klingt nicht gerade nach Lebensqualität. Hagen: bei der Vorstellung, bei so ns „Ambiente“ by einst, in eine dieser Krankenstuben in Gevatterchen tod warten kommen sie müssen, gäbe es für mich nur eins, nämlich vom Turm kommen sie springen oder ns weniger theatralischen Abgang zu machen: Luftanhalten, ns Knollenblätterpilz als letzte Mahlzeit, bestreut mit geldstrafe gehackter Petersilie und eine Flasche Himbeergeist hinterher gespült. Das sind dafür trotzige Schnappschüsse vom Denkapparat, in dem Ernstfall sähe es sicher sonstiges anders aus. Aber sich ns Freiheit zu nehmen, dafür einem würdelosen Dasein Adieu kommen sie sagen, ns sollte lizenziert sein.

Zuletzt sorgten Bücher, etwa von Tilman Jens von Demenz zum Aufsehen. Würdiges roh und ist gestorben scheint sind nicht Tabuthema mehr zu sein. Das macht aber Hoffnung.

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Hagen: das sehe ich sogar so, dennoch ich habe unterschiedlich Erfahrungen gemacht. Innerhalb privaten bereich fällt mich auf, das der Mensch nicht gern vom tod spricht, nichts hören will stammen aus Lebensende eines ihm nahestehenden Menschen, das man das Sterben verdrängt. Das wird von den Jüngeren als bedrohlich empfunden, zu konfrontiert kommen sie werden. Alle versucht an seine cannick damit umzugehen. Mich jedenfalls bekam damit sind nicht Problem. In meinem eingang hängt in dem Dämmerlicht eine by mir bemalte Lichtbilderleinwand mit Schäfchenwolken bei der Himmel und einem Jüngling drauf, an einer mit himmelblauen und blutroten blume übersäten Wiese, aufgrund die ns Mäher seine Sense schwingt. So verfügen über ich mir „Freund Hein“ ausgemalt zu Trost zum triste Momente. Manchmal sag mir im Vorbeigehen zu Hein: „Gedulde sie noch einer Weilchen, das leben fühlt sich gerade mal ein weiterer so viel versprechend in – mir geh mit dir ja nicht verloren, einer Tages kommen sie schon ns Tag.“ das nickt und kneift ein augen zu, sagt: ist okay, baby.

„Dinosaurier“ ist ein Remake von Films „Lina Braake“ das ende den 70er Jahren, der an Westdeutschland sehr erfolg war. Haben sie den Film damals im osten wahrgenommen? Hagen: Nein. In uns gab das ihn nicht. Sogar später in dem Westen bekam ich gern geschehen darüber gehört – zuerst kürzlich in Googeln in dem Internet. Unsere Streifen ist zwar eine art Adaption davon, aber jene geschichte von dann hat no diese Dimensionen und solcherart Probleme, wie es sie heute gibt: das Zuwachs der Uralten und ns Skrupellosigkeit mancher Bankmanager, die gutgläubigen Großmüttern und pensionierten Lehrerinnen vorgaukeln, sie wären einer aufmerksamer, sich bei der branche auskennender, zeigen das beste für ns Kundin wollender, uneigennütziger Menschenfreund.

Das klang ein wenig so, als hätten sie selbst negative erfahrung mit ns Geldwirtschaft gemacht. Hagen: das geht wohl manchen Bankkunden so, nicht zuletzt bei der zur zeit weltweit grassierenden wirtschaftskrise – aber befinde Erspartes unterm Teppich aufzubewahren zu sein sicher sogar riskant. Ich verfügen über meinem Kundenbetreuer schon immer gesagt: nichts mit Börse oder ähnlichem, obwohl ich keine Ahnung habe, zusammen das funktioniert. Hauptsache es bleibt vom Verdienst meiner beschäftigt soviel übrig für die verbleibende Zeit, dass ich materiell nicht in fremde Hilfe wicker bin.

Ihre Lena trifft im Altenheim auch eine neue Liebe. Mit „Wolke 9“ hat unlängst andreas Dresen ns Thema „Sex innerhalb Alter“ behandelt. Jawohl Bezüge zu diesem film im Vorfeld von „Dinosaurier“ einer Rolle gespielt? Hagen: Eigentlich tun können ich gern geschehen dazu sagen, ich habe den Film nicht gesehen, anzeigen was drüber gelesen. Nein, dachte ich, möchte ich no sehen. Ich verfügen über eine Aversion gegen die nett von Nacktheit, gefühl Unwillen aufsteigen von mein romantisch veranlagtem Ego. Phantasie ist blick auf die ansicht nicht als gefragt. Es ist no wegen körperlicher und seelischer Nacktheit oder Liebesszenen innerhalb Alter, aber Selbstschutz. Mich würden solche Szenen womöglich bergwerk mir bekommt gebliebenes Jungsein innerhalb Traum verätzen. Aber bitte, jeder als er es mag und verlangen oder ermutigt importieren möchte, seine Prüderie hagen Scham abzulegen. Toleranz und respekt ist ns A und O innerhalb Umgang mit anderntags fühlenden Zeitgenossen – was Geschmack und die Sinne anbelangt und überhaupt, denn: Wat das Eenen sien Uul, is den Annern sin Nachtigall.

Musste Leander Haußmann sie überreden, in „Dinosaurier“ mitzumachen? Hagen: oh nein, ich war schon beim Drehbuchlesen betäubte und verliebt bei die Typen der Crew. Ob ich es auch noch sein werde, wenn ich den fertigen film gesehen habe, ob das und mein Lena Braake ich überzeugen, werde mir ja erfahrung oder auch nicht. Aber ich lache mich heute schon schief, einmal ich du bist dran denke, was die beiden süßen, Nadja Tiller und ihr Walterchen über der Vogelweide da im Gespann mit das andern abziehen.

Nadja Tiller und Walter Giller spielen neben ihnen und Leander Haußmanns vater Ezard weitere Heimbewohner. Bezogen an Ihre besitzen Laufbahn: als hat sich ns Verständnis von Kino, das Filme bastelte und Ihre sicht auf die Schauspielerei in dem Lauf ns Zeit geändert? Hagen: Das zu beantworten möchten eine zu lange Abhandlung werden, denn zwischen meiner zuerst großen Rolle in „Vergesst mir meine Traudel nicht“ by Kurt Maetzig, der bei etwa ein Jahr 100 wille und „Dinosaurier“ von Leander Haußmann, das grade ns 50 erreicht hat, liegt einer Zeit voller veränderung – nicht zeigen auf kulturellem gebiet und was ns Filmindustrie angeht. Mit kurt Maetzig gestartet meine karriere und durch Leander Haußmann habe ich – was Kino grüße – nochmal die Chance, no sang- und klanglos in der Versenkung zu verschwinden. Darüber morgen ich vergnügen und wünscht sich mir, mein Publikum auch.

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Sie zu sein gewohnt, in der Bühne kommen sie stehen. Macht es no manchmal wahnsinnig, sich im relativ engen Korsett von Dreharbeiten kommen sie bewegen? Hagen: jawohl und Nein. Mich liebe das Abwechslung in künstlerischer Hinsicht: singe, spiele, male, schreibe, fühle mich in dem Ensemble provisorisch aufgehoben, nachher kommt ein weiterer ein Abschied by dir lieb gewordenen menschen und neue herausforderung lassen – innerhalb Glücksfall – nicht lange an sich warten. Derzeit würde mir mich allerdings glücklich ins swarm verziehen bis um zum Hellerwerden der Natur, noch die Truppe muss auf den „Marktplatz“, mit Rasseln und Getrommel, in Talkshows rede und preis- stehen, Interviewfragen beantworten.