EINE TAUBE SITZT AUF EINEM ZWEIG UND DENKT ÜBER DAS LEBEN NACH

Holger Andersson, Nils Westblom, Charlotte Larsson, Viktor Gyllenberg, Lotti Törnros, Jonas Gerholm, Ola Stensson

Der schwedische Regisseur Roy Andersson schließt nach lied from the Second Floor und das jüngste Gewitter seine »Trilogie über das Menschsein« abdominal muscle – und errang in Venedig zu den Goldenen Löwen


»Ich bin glücklich mich zu hören, dass es für dich gutgeht.« dieser Satz fällt in Roy Anderssons eine Taube sitzt auf einem Äste und denkt von das leben nach mehrfach. Das Menschen wort ihn aus, ohne eine Miene zu verziehen, und bastelte dabei nicht gerade ns Eindruck, zusammen würden sie ihren eigenen Worten glauben. Die ansehen schweifen ausdruckslos in das Leere oder aus dem Fenster, ihre Körpersprache suggeriert einer latente Abwesenheit, die durch die meistens hohen, weiten Räume, in denen sie herumstehen, noch verstärkt wird. Da Andersson seine tableauartigen Einstellungen bevorzugt mit extremer Tiefenschärfe filmt, wirken seine Figuren innerhalb Vordergrund regelrecht isoliert. Von Freude ist bei den 39 Szenen an Eine Taube, ns mal mehr, mal weniger interagieren, aber wie erzählerische Vignetten sogar ein (sehr verhaltenes) Eigenleben führen, wenig zu spüren. An stelle von beschreibt einstellen auf anrührend lakonische cannick die Paradoxie einer mentalen und emotional Befindlichkeit, die ns schwedische Regisseur über einen bestand von in der zwischenzeit 14 Jahren gut säuberlich ausdifferenziert hat. Einer Taube ist ns Abschluss seine »Trilogie über das Menschsein«, und wie im wahren geflügelt liegen Tragik und Komik auch hier dicht beieinander. Gelegentlich trennt sie sogar zeigen ein Schnitt.

Du schaust: Eine taube sitzt auf einem zweig und denkt über das leben nach


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Wer das ersten beiden Filme aus Anderssons Trilogie, lied from ns Second Floor (2000) und das jüngste Gewitter (2007), kennt, dürfte mit das formalen Strenge von Eine Taube sitzt oben einem geäst und denkt über das leben nach hinlänglich bekanntesten sein. Andersson ist einen rigoroser Formalist. Jede das 39 Szenen zu sein mit ns fixierten erstellen gefilmt, seine Protagonisten bewegen sich – wenn überhaupt – mit bemerkenswerter Apathie durchs Bild. In dem Gegensatz damit Vorgänger verfügt einer Taube von zwei Hauptfiguren, die ns einzelnen Episoden eine nett Handlungsrahmen verleihen. Sam und Jonathan sind Handelsvertreter, ihr Geschäftsfeld benötigen jedoch eindeutig eine andere Persönlichkeitsstruktur, wie diese zwei traurig Gestalten sie mitbringen. Die beide aschfahlen mann mit ihr schildkrötigen Körperhaltung sind – gewissermaßen – an der Unterhaltungsbranche tätig: sie verkaufen Scherzartikel. »Wir wollen das Menschen helfen, Spaß zu haben«, lautet ihre Verkaufsargument, aber weil sie es mit ns Emphase von Totengräbern vortragen, laufen die Geschäfte dazugehörigen schlecht. Vampirfangzähne, Lachsäcke und Monstergummimasken – die einzigen Produkte in ihrem Sortiment, das sie in abgegriffenen Musterkoffern mit sich führen – stammen aus einer längst vergangenen Humorepoche. Umso bewundernswerter zu sein es, mit welcher Gleichmut sie ihre artikel anpreisen.


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»Trivialismus« verfügen über Andersson seine Stil wenn genannt. Ns klingt charmanter als »Tristesse«, was eine unterschiedlich zutreffende Beschreibung wäre. Das Begriff des Trivialismus hat in Andersson aber noch eine soziale Einfärbung. Denn das Triviale seine Bildkompositionen findet an Eine Taube zu einer ganz eigenen Schönheit, weil er das Einstellungen in ihrer Künstlichkeit eben auch als Lebensräume identifizieren macht, in denen einfache Menschen oben ganz praktisch Weise von ihre Überleben sinnieren. Dies Nachdenken das blei zwar nicht zwangsläufig zu einer höheren Erkenntnis, noch es sind darin doch zaghafte Lebenszeichen kommen sie erkennen, das die jedermann nicht bloß kommen sie Witzfiguren degradieren. Ende dieser Stoik heraus anfallen stellenweise sogar eine hinreißende Dynamik. Am schönsten wohl an einer das zahlreichen Kneipenszenen (die Spelunke wird genannt »Die hinkende Lola« und ist by Andersson an pittoresk protestantischer Schlichtheit in Szene gesetzt), die unversehens bei die 1940er-Jahre springt, wo eine Gruppe Matrosen mit den anderen Gästen ein Lied von die Alkoholpreise anstimmt, um herum sich in Ende für ns Kuss by der Wirtin ns Gratisschnaps wie Belohnung abzuholen.

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Natürlich ist sogar der Tod bei Eine Taube wieder allgegenwärtig (die nr 3 ersten Szenen sind sogar explizit ihm gewidmet). Eine Laborantin steht am Fenster und telefoniert, derweil im Vordergrund ein Äffchen mit Stromschlägen traktiert wird. An einer anderen, nicht minder bizarren Szene baumhäuser eine gruppe Kolonialisten Afrikaner in eine rotierende Kupfertrommel, ns unterwärts brandsatz wird. Vor den auge eines senilen publikums setzt sich ns Trommel langsam bei Bewegung und erzeugt Klagegeräusche. Dies Nebeneinander über Niedertracht und menschlichen Schwächen, das manchmal schon an der Bildkomposition, dem verhältnis von Vorder- und Hintergrund, zum ausdruck kommt, zeichnet das skurrilen Humanismus Anderssons aus. Wo an seinen Filmen einen Hilfebedürftiger im bild steht, ist nie ein sonstiges Mensch fern, ns seine Schwäche ausnutzt – beziehungsweise ihn in einen gebrochen einlädt. Sogar die beide Scherzartikelverkäufer verkörpern dies Widerspruch, dein Freundschaft hat Züge einer Herr-Knecht-Verhältnisses.

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So entwirft Andersson von Szene kommen sie Szene ein facettenreicheres video der Conditio humana. Im Vergleich mit das jüngste Gewitter fallen das einzelnen Episoden von Eine Taube sogar noch überzeugender aus. Anderssons Minimalismus zu sein formal strenger als beim Vorgänger, durch dies hinterlassen seine bilder einen konzentrierten Eindruck. Allerdings leidet darunter der visuellen Qualität streckenweise die Dramaturgie, das sich zu häufig auf die verkaterte Wirkung ns rustikalen nordischen Humors verlässt. Viele Szenen zu sein sich letztlich kommen sie ähnlich, dafür dass das serielle Charakter für ns Erzählfluss hinderlich ist. Eine Einzelbetrachtung das Filme, das wird spätestens mit eine Taube deutlich, verkennt jedoch Anderssons außerordentlich Leistung. Einer muss seine »Mensch«-Trilogie wohl als Ganzes betrachten. Von Krzysztof Kieślowskis »Farben«-Filmen hat sind nicht europäischer Autorenfilmer ein ähnlich ästhetisch konsistentes und konzeptuell schlüssiges Werk vorgelegt. Verdientermaßen wurde ns inzwischen 71-jährige Regisseur dafür vor einigen jahre mit ein Ausstellung innerhalb New yorker Museum of Modern art gewürdigt.