DIE GESCHICHTE VON DER TRAURIGKEIT

Das Märchen by der traurig Traurigkeit

Burkhard Heidenberger schreibt um zu Thema „Geschichten & Weisheiten“:

Es war eine kleine alte Frau, die in zusammengekauerten Gestalt bei der Straßenrand stehenblieb. Das heißt, die Gestalt war ganz körperlos, erinnerte an eine graue Flanelldecke mit menschlichen Konturen.

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„Wer bist du?“, aufgefordert die kleine oma neugierig und bückte sich ein klein hinunter. Zwei lichtlose augen blickten müde auf. „Ich… ich morgen die Traurigkeit“, flüsterte eine Stimme deshalb leise, das die kleine maam Mühe hatte, sie zu verstehen.

„Ach, ns Traurigkeit“, rief sie erfreut aus, fast wie würde sie eine alt Bekannte begrüßen.

„Kennst freundin mich denn?“, aufgefordert die schmerzen misstrauisch.

„Natürlich kenne mir dich“, antwort die alte Frau, „immer anderer einmal hast du mich ns Stück von Weges begleitet.“

„Ja, dennoch …“ argwöhnte das Traurigkeit, „warum flüchtest du nicht bevor mir, besides du da keine Angst?“

„Oh, warum sollte ich bevor dir davonlaufen, meine Liebe? du weißt jedoch selber nur kommen sie gut, dass du jeden Flüchtigen einholst und dich dafür nicht in den ruhestand gehen lässt. Aber, was ich freundin fragen will, sie siehst – verzeih diese absurde Feststellung – sie siehst dafür traurig aus?“

„Ich … ich bin traurig“, antwortete die graue Gestalt mit brüchiger Stimme.

Die kleine alt Frau stellen sich heute auch in den Straßenrand. „So, traurig bist du“, wiederholte sie und nickte verständnisvoll mit kommen sie Kopf. „Magst du mir erzählen, warum du so bekümmert bist?“

Die schmerzen seufzte tiefe auf. Sollen ihr diesmal wirklich jemand zuhören wollen? als oft hatte sie vergebens versuchen und…

„Ach, weißt du“, begann sie zögernd und tief verwundert, „es ist so, das mich offensichtlich keiner mag. Das ist meine Bestimmung, unter die Menschen zu gehen und einer Zeitlang bei ihnen zu verweilen. An dem ns mehr, in dem etc weniger. Noch fast jedermann reagieren so, wie wäre ich das Pest. Sie haben deswegen viele Mechanismen für sich entwickelt, mein Anwesenheit zu leugnen.“

„Da hast du bestimmt recht“, wurf die alt Frau ein. „Aber erzähle ich ein klein davon.“

Die ergreift fuhr fort: „Sie jawohl Sätze erfunden, bei deren Schutzschild ich abprallen soll.

Sie erzählen „Papperlapapp – das leben ist heiter“, und ihr falsches Lachen dürfe ihnen Magengeschwüre und Atemnot.

Sie erzählen „Gelobt sei, was fest macht“, und dann haben sie Herzschmerzen.

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Sie sagen „Man müssen sich nur zusammenreißen“ und spüren ns Reißen bei den Schultern und innerhalb Rücken.

Sie sagen „Weinen ist zeigen für Schwächlinge“, und das aufgestauten Tränen sprengen fast ihre Köpfe.

Oder aber sie betäuben wir mit Alkohol und Drogen, damit sie mich nicht spüren müssen.“

„Oh ja“, bestätigte die alt Frau, „solche Menschen sind mir oft an meinem roh begegnet. Aber eigentlich willst du ihnen ja mit deiner anwesenheit helfen, no wahr?“

Die ergreift kroch noch einer wenig als in sich zusammen. „Ja, ns will ich“, sagte sie schlicht, „aber helfen tun können ich nur, wenn ns Menschen mich zulassen. Weißt du, indem mir versuche, ihnen ns Stück Raum zu schaffen mitte sich und ns Welt, einer Spanne Zeit, um herum sich selbst kommen sie begegnen, will mir ihnen ein Nest bauen, bei das sie sich fallen lassen können, um herum ihre Wunden zu pflegen.

Wer traurig ist, ist eher dünnhäutig und um zu nahe in sich.

Diese begegnen kann sehr schmerzvoll sein, weil manches Leid durch die Erinnerung ein weiterer aufbricht als eine schlecht verheilte Wunde. Dennoch nur, wer ns Schmerz zulässt, deren erlebtes leiden betrauern kann, wer das Kind in sich aufspürt und all ns verschluckten Tränen leer weinen lässt, das sich Mitleid für die inneren pflichtverletzungen zugesteht, der, verstehst du, nur der hat die Chance, das seine Wunden ja wirklich heilen.

Stattdessen schminken sie sich einen grelles lachen über die groben Narben. Hagen verhärten wir mit einem Panzer ende Bitterkeit.“

Jetzt schwieg ns Traurigkeit, und ihr Weinen war tief und verzweifelt.

Die kleine alt Frau dauerte die zusammengekauerte Gestalt tröstend in den Arm. „Wie weichen und sanft sie sich anfühlt“, dachte sie und streichelte zärtlich das zitternde Bündel. „Weine nur, Traurigkeit“, flüsterte sie liebevoll, „ruhe dich aus, zu du wieder Kraft sammeln kannst. Mich weiß, dass dich viele personen ablehnen und verleugnen. Noch ich weiß auch, das schon einige bereit sind für dich. Und glaube mir, es verstehen immer mehr, das begreifen, das du ihnen Befreiung ermöglichst ende ihren innerhalb Gefängnissen. Von nun bei werde ich dich begleiten, um zu die Mutlosigkeit keine macht gewinnt.“

Die Traurigkeit hatte aufgehört kommen sie weinen. Sie richtete sich oben und ich habe nachgeschlagen verwundert deine Gefährtin.

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„Aber zur zeit sage mir, das bist sie eigentlich?“

„Ich“, antwort die kleine alt Frau und lächelte still. „Ich bin die Hoffnung!“

Eine geschichte von inge Wuthe

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„Ich?“ sagte die kleine alte Frau schmunzelnd, und dann lächelte sie. „Ich bin die Hoffnung.“

Wohl jedem über uns zu sein schon mal die Traurigkeit begegnet. Und wenn sie uns begegnet, nachher sollten wir die Augen offen halten. Denn die erhoffte ist meist mit ns Traurigkeit unterwegs.